Das für tödliche Corona-Maßnahmen europaweit instrumentalisierte Sterbegeschehen in Bergamo muss restlos aufgeklärt werden
Die statistischen Daten über die Entwicklung der Todesfälle widersprechen der offiziellen Darstellung einer gefährlichen Pandemie
Übersterblichkeit in der frühen Coronaphase 01.01.2020 bis 01.03.2020
SOLL = 61.836, Abweichung = – 4.586 Todesfälle (-7,4%)
Übersterblichkeit in den italienischen Regionen der NUTS-Gebiete „ITH“ und „ITC“ im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019
Diese Darstellung zeigt die Abweichung der Sterbefälle vom langjährigen Referenzwert und ermöglicht eine präzise Einordnung außergewöhnlicher Entwicklungen im zeitlichen Verlauf.
Die Auswertung der Sterbedaten aus Norditalien widerlegt zentrale Annahmen zur frühen Ausbreitung von SARS-CoV-2.
Der deutsche Datenanalyst Tom Lausen, Sachverständiger der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zur Corona-Aufarbeitung (Mandat bis Juni 2027), stellte diese Ergebnisse am 1. April 2026 im Landtag von Südtirol vor.
Im Fokus stehen die Regionen Lodi, Bergamo und Cremona.
In italienischen Medienberichten, etwa in einem Artikel der Repubblica https://milano.repubblica.it/cronaca/2021/01/11/news/covid_nuovo_paziente_1_in_italia_e_una_donna_milanese_positiva_a_novembre_del_2019-282064769/?ref=RHTP-BH-I281542667-P2-S1-T1,
wurde behauptet, das Virus sei bereits im November 2019 zirkuliert.
Die Daten zeigen das Gegenteil: Bis zum 1. März 2020 gab es keine Übersterblichkeit – weder in Lodi noch in Bergamo oder Cremona. Teilweise lag sogar Untersterblichkeit vor. Erst ab Anfang März explodieren die Todeszahlen – zeitgleich mit Lockdowns und drastischen Eingriffen.
Ein Virus, das monatelang keine messbare Sterblichkeit verursacht, kann nicht plötzlich innerhalb weniger Tage zu einer massiven Übersterblichkeit führen. Diese Diskrepanz ist wissenschaftlich nicht erklärbar und wurde bislang nicht überprüft.
Tom Lausen hat die Situation in Bergamo zudem selbst vor Ort untersucht und die offiziellen Zahlen durch Grabzählungen überprüft. Daraus ergibt sich eine klare Forderung: Bergamo muss umfassend aufgeklärt werden. Jeder Verstorbene hatte eine Geschichte. Wenn Menschen infolge von Isolation, Besuchsverboten oder unterbrochener Versorgung starben, dann müssen diese Ursachen benannt werden.
Sollte sich bestätigen, dass Lockdowns und Besuchsverbote selbst zur Sterblichkeit beigetragen haben, dann kehrt sich die Risikobewertung um: Nicht das Virus, sondern die Maßnahmen wären die eigentliche Gefahr – insbesondere für alte und pflegebedürftige Menschen.
RA/Avv. DDr. Renate Holzeisen
Abgeordnete zum Südtiroler Landtag – Membro del Consiglio della Provincia Autonoma di Bolzano
Fraktion VITA – Gruppo Consiliare VITA
